Aktuelle Ausgabe Juli 2026

 

Alte lächelnde Frau mit weißen Haaren
Foto: Martin Kraft

Seid Menschen

Vor 25 Jahren öffnete das Jüdische Museum Berlin seine Türen – ein Ort der Erinnerung, der Mahnung und der Hoffnung. Seine außergewöhnliche Architektur erzählt von der Geschichte des jüdischen Volkes, von Verfolgung, Exil und dem Holocaust. Zugleich erinnert sie daran, dass Erinnerung niemals Selbstzweck ist. Kaum jemand hat diese Botschaft eindringlicher verkörpert als Margot Friedländer. Ihr Vermächtnis fasste sie in zwei schlichte Worte: „Seid Menschen!“ Sie sind Aufforderung und Verpflichtung zugleich – damals wie heute.

Von Albrecht Kalusche

 

Foto: Wikimedia Commons/ gemeinfrei

­Lydia und ihr Haus –
Die Taufe und ihre Aura

Manchmal beginnt Geschichte ganz unscheinbar: am Ufer eines Flusses, im Gespräch mit einer Handvoll Frauen. Dort begegnet Paulus der Purpurhändlerin Lydia. Sie öffnet ihr Herz für das Evangelium, lässt sich taufen und öffnet zugleich ihr Haus. Aus dieser Begegnung erwächst die erste christliche Gemeinde Europas – ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie Glaube Gemeinschaft stiftet und bis heute Menschen verbindet.

Von Beate Barwich

 

Ein Mann sitzt oberkörperfei vor einer Mauer unter einem vergitterten Fenster
Foto: pixabay

Drei Jahre lang – Besuche in der Haft

Was mit der Bitte um einen seelsorgerlichen Besuch in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel begann, wurde für einen Pfarrer im Ruhestand und einen jungen Häftling zu einem gemeinsamen Weg des Glaubens. Eine bewegende Geschichte über Hoffnung hinter Gefängnismauern und die überraschenden Wege, auf denen Gott Menschen begegnet.

Von Siegfried Dehmel