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Ausgabe April

Titelseite Frohe Botschaft April 2020

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

schwer fällt es manchmal, sich den Tod Jesu als Auswirkung meiner Sünde vorzustellen, wie es in Passionsliedern heißt. Und daran zu glauben, dass am Ende seines Lebens und auch meines Lebens die ­Auferstehung steht. Bin ich wirklich schuld am Tod Jesu? Und wartet Gott auf mich nach meinem Tod?

Immer wieder drehe und wende ich diese Texte in der Bibel hin und her. Wenn ich abseits von Gottes Wort lebe, also in Sünde, führt das ans Kreuz? Ja, denn Menschen ­kommen dabei zu Schaden, ihr Leben wird durch mich und ein von Gott entferntes Leben beschädigt. So wie Jesus sterben musste, weil „die Seinen“ ihn nicht annahmen. Und dann siegt doch bei mir wie bei dem zweifelnden Jünger Thomas die Zuversicht: Jesus ist am Kreuz gestorben, um den Menschen zu zeigen, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Durch seine Aufer­stehung hat er gezeigt, dass die Liebe Gottes stärker ist als der Tod. Und ­darin gründet auch meine Hoffnung, dass das letzte Wort nicht der Tod ist, sondern Gottes uns ins Leben ruft.

Lesen Sie mehr darüber in den Gedanken zum Monatsspruch und in den Gedanken zum Predigttext, die mit uns den Weg von der Karwoche in die österliche Freudenzeit gehen. Auch wenn in diesem Jahr durch die neuen Bedingungen in der Corona-Krise alles anders ist: Gerade deshalb wollen wir die Hoffnung auf neues Leben in Gottes Nähe besonders feiern.

Herzlich grüßt Sie

Ihre 

 

Sibylle Sterzik

Sibylle Sterzik