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Ausgabe Januar

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

bei uns zu Hause gibt es eine schöne Tradition. Zum Jahreswechsel nehmen wir ein leeres Blatt Papier und füllen es nach und nach mit unseren Erinnerungen. Was wir 2019 erlebt haben, Schönes und Trauriges, Gelungenes und daneben Gegangenes schreiben wir auf, mit einem Stichwort oder zwei und dem Datum. Nach und nach ­entsteht ein buntes Potpourri geschenkter Erlebnisse, für die wir dankbar sind.

Wenn das neue Jahr beginnt, ist das Blatt noch ganz leer. 2020 füllt sich erst allmählich. Stimmt das? Etwas können wir schon darauf notieren: Wir ­werden gehalten. Das ist von allen die schönste Erfahrung, die wir vom alten ins neue Jahr mitnehmen. Und ich wünsche Ihnen, dass Sie sie ganz oft spüren können. Besonders dann, wenn Gott mal ganz fern zu sein scheint. Davon redet auch ein Predigttext in diesem Monat. Und die Jahreslosung. Unglauben mischt sich manchmal in den Glauben hinein. Pfarrer ­Thilo Haak geht dem in seiner Betrachtung zur Jahreslosung nach. Professor Reinhard Dithmar malt ein Bild von der Freundschaft zwischen David und Jonatan. Und der Bibelsammler Hans-Jürgen Grundmann startet mit der neuen Reihe „Jahr der Bibel“.

Herzlich grüßt Sie

Ihre

Sibylle Sterzik

Sibylle Sterzik