Gebet des Monats August 2026

Blaue Blumen auf einer Wiese vor einem blauen Himmel
Foto: Declan Sun/unsplash

 

 

 

 

Ein Gebet für August

Neuanfang

Wo kein Gras mehr wächst,
spendest Du Leben.

Wo kein Laut mehr ist,
sprichst Du Segensworte.

Wo Leere betäubt,
gibst Du Stille.

Wo Phrasen ätzen,
salbst Du die Herzen.

Wo Gebote ausgrenzen,
segnest Du allumfassend.

Wo Zerstreuung tötet,
rufst Du uns heim.

Wo die Tode lähmen,
schenkst Du Neuanfang.

Michael Lehmler

Aktuelle Ausgabe August 2026

 

Schwarzwei?-Foto, das einen Soldaten, Männer in Anzügen und zwei Männer, die einen Stein tragen zeigt.
Foto: Bundesarchiv, Bild 173-1321/Helmut J. Wolf/CC-BY-SA 3.0, wikimedia commons

Kein normaler Sonntag

Der 13. August 1961 veränderte das Leben von Millionen Menschen – auch das von Brigitte Klingner. In ihrem persönlichen Erinnerungsbericht schildert die Zeitzeugin, wie der Mauerbau ihre Familie, ihren Schulalltag und ihren weiteren Lebensweg von einem Tag auf den anderen veränderte.

 

Ein Gemälde zeigt, wie Jesus einen Blinden heilt.
Heilung des Blinden, Gemälde von El Greco, nach 1570. Foto: wikimedia commons/gemeinfrei

­Und er heilte sie alle

Heilungen gehören zu den eindrucksvollsten Wundern Jesu. Ausgehend von der biblischen Blindenheilung wirft Hans-Jürgen Grundmann einen Blick auf El Grecos gleichnamiges Gemälde und zeigt, wie der Künstler das Evangelium in eindrucksvolle Bilder übersetzt.

 

 

Eine Briefmarke zeigt eine schneebedeckte Tanne und eine grüne Kirche
Foto: Albrecht Kalusche

Das Wunder von Dresden

Aus einer Kriegsruine wurde eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands. Albrecht Kalusche erzählt, wie ihn der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche bewegte – und weshalb dieses Bauwerk bis heute auch die Welt der Briefmarken prägt.

 

Aktuelle Ausgabe Juli 2026

 

Alte lächelnde Frau mit weißen Haaren
Foto: Martin Kraft

Seid Menschen

Vor 25 Jahren öffnete das Jüdische Museum Berlin seine Türen – ein Ort der Erinnerung, der Mahnung und der Hoffnung. Seine außergewöhnliche Architektur erzählt von der Geschichte des jüdischen Volkes, von Verfolgung, Exil und dem Holocaust. Zugleich erinnert sie daran, dass Erinnerung niemals Selbstzweck ist. Kaum jemand hat diese Botschaft eindringlicher verkörpert als Margot Friedländer. Ihr Vermächtnis fasste sie in zwei schlichte Worte: „Seid Menschen!“ Sie sind Aufforderung und Verpflichtung zugleich – damals wie heute.

Von Albrecht Kalusche

 

Foto: Wikimedia Commons/ gemeinfrei

­Lydia und ihr Haus –
Die Taufe und ihre Aura

Manchmal beginnt Geschichte ganz unscheinbar: am Ufer eines Flusses, im Gespräch mit einer Handvoll Frauen. Dort begegnet Paulus der Purpurhändlerin Lydia. Sie öffnet ihr Herz für das Evangelium, lässt sich taufen und öffnet zugleich ihr Haus. Aus dieser Begegnung erwächst die erste christliche Gemeinde Europas – ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie Glaube Gemeinschaft stiftet und bis heute Menschen verbindet.

Von Beate Barwich

 

Ein Mann sitzt oberkörperfei vor einer Mauer unter einem vergitterten Fenster
Foto: pixabay

Drei Jahre lang – Besuche in der Haft

Was mit der Bitte um einen seelsorgerlichen Besuch in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel begann, wurde für einen Pfarrer im Ruhestand und einen jungen Häftling zu einem gemeinsamen Weg des Glaubens. Eine bewegende Geschichte über Hoffnung hinter Gefängnismauern und die überraschenden Wege, auf denen Gott Menschen begegnet.

Von Siegfried Dehmel

 

Gebet des Monats Juli 2026

Eine Wiese mit lilafarbenen Blumen
Foto: unsplash

 

 

 

 

Ein Gebet für Juli

Voller Vorfreude

Herr, es ist Sommer. Ich danke dir für diese wunderschöne ­Jahreszeit. Du lässt für uns die Sonne vom blauen Himmel ­scheinen, die Vögel singen, die Blumen blühen und wir dürfen die langen Tage in deiner Gegenwart genießen. Einige Bundesländer haben schon Ferien und die anderen sind noch voller ­Vorfreude auf die Auszeit.

Herr, ich möchte dich um deinen Segen bitten für diese Zeit. Sei bei den Menschen, die in Urlaub fahren, dass sie wohlbehütet an ihrem Ferienort ankommen. Schenke du aber auch allen, die zu Hause bleiben, eine erhol­same Zeit mit vielen Wohlfühlmomenten. Sei du bei jedem von uns gegenwärtig und schenke uns deinen Frieden.

Lass uns gestärkt für neue Anforderungen in unseren Alltag zurückkehren. Amen

Verfasser unbekannt

Gebet des Monats Juni 2026

Eine Biene auf einer gelben Blume
Foto: Belinda Fewings/unsplash

 

 

 

 

 

Ein Gebet für Juni

Die Treue Gottes

Gott ist die reine Liebe,
ist Helfer uns und Halt.
Er wird uns nie verlassen,
ist Schutz uns vor Gewalt.

Du Schöpfer aller Welten
führst uns einst himmelan.
Du bist der treue Tröster,
der alles lenken kann.

Gott, Du bist reich an Güte,
an Langmut und Geduld.
Erbarmen schenkst Du reichlich,
vergibst uns unsre Schuld.

Gott ist das Recht, die Stärke,
der über allem thront.
Er ist der Fürst des Friedens,
dem Treue innewohnt.

Was braucht’s der Worte viele:
Gott ist gerecht und mild.
Und Seine ewge Wahrheit
ist unser Schwert und Schild.

Karl-Heinz Eberhardt Schäfer

Aktuelle Ausgabe Juni 2026

 

Ältere Frau sitzt mit zwei Kindern im Freien; Frau und Kinder zeigen lebhafte, aufmerksame Gesichtsausdrücke und blicken in dieselbe Richtung.
Ein Enkel bringt seinen Freund zum Oma-Nachmittag mit. Das führt zu Problemen. Foto: Rachel Spina/unsplash

Mein Enkel und sein Freund

Wenn der Oma-Nachmittag anders wird: Eine Großmutter ringt mit der Frage, wie sie dem schwierigen Freund ihres Enkels liebevoll begegnen und zugleich die Harmonie ihrer gemeinsamen Zeit bewahren kann.

Sibylle Sterzik reagiert auf den Brief einer Leserin

 

 



Ein Gemälde von Jesus Christus au einem Berg mit erhobener Hand
Die Bergpredigt (Bjergpraediken), Gemälde von Carl Bloch, 1877. Foto: Wikimedia Commons/gemeinfrei

­Neue Serie:  ­Das Leben Jesu

Diesen Monat geht es um die Bergpredigt. Jesus vermittelt zentrale Werte wie Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Frieden – und eine zeitlose Botschaft.

Von Hans-Jürgen Grundmann

 

Ein Mann blickt auf ein Graffiti, das den Namen "Jesus" darstellt
Seine Zuversicht auf den Herrn setzen. Foto: Gift Habeshaw/unsplash

Glaube, Trost und Zuversicht

Ein langjähriger Leser erzählt von seinem Glaubensweg, den Verheißungen der Bibel und der Kraft, auch in schweren Zeiten an Gottes Hand getragen zu sein.

Von Eberhard Wagner,
Leser aus Lengefeld im Erzgebirge

 

 

 

Aktuelle Ausgabe April 2026

 

Eine Briefmarke, auf der eine Eieruhr zu sehen ist
Exponate aus dem Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden ergaben eine Briefmarkenreihe in der DDR.
Foto: Albrecht Kalusche

Neue Serie: Der kleinste Bibelzeuge

Albrecht Kalusche nimmt uns mit
in die Welt der Briefmarken mit religiösen Motiven.
Seien Sie gespannt, was er alles über sein Hobby zu erzählen weiß!
Diesmal geht es um Kanzeluhren.
Von Albrecht Kalusche, Zwickau

 

 

 

 

 

Neue Serie ­Das Leben Jesu

Der Teufel steht neben dem sitzenden Jesus und hält einen Stein in der Hand
„Die Versuchung Jesus in der Wildnis“.
Gemälde von Juan de Flandes, um 1500.
Foto: Wikimedia Commons/gemeinfrei

­In dieser Aprilausgabe ­unserer Frohen Botschaft ist über eine wichtige Prüfung im Leben Jesus zu berichten: die Versuchung durch den Teufel.
Von Hans-Jürgen Grundmann, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen in Galiläa. 

Vor einem leeren Grab im Felsen stehen drei Frauen und ein Mann in weißem Gewand
Die Frauen finden ihn nicht, das Grab ist leer. Foto: KI erstellt mit Firefly_Gemini 2.5 Nano Banana

Die Kraft der Auferstehung spüren
Gedanken am zu Ostern.
Von Thilo Haak, Berlin-Wedding

 

 

 

 

 

Frage eines Lesers:
Was feiern wir eigentlich am Gründonnerstag?
Von Karl-Heinrich Lütcke, Propst im Ruhestand, Berlin

 

 

 

Aktuelle Ausgabe Mai 2026

 

Holzskulptur eines Mannes mit langen Haaren und Buch in den Händen
Paul Gerhardt (1607–1676). Holzskulptur vor der Kirche in Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt. Foto: IMAGO/imagebroker

Du meine Seele Singe

In diesem Jahr jährt sich zum 350. Mal der Todestag des wohl bekanntesten evangelischen Liederdichters Paul Gerhardt. Darum ist 2026 ein Paul-Gerhardt-Jahr. In vielen Veranstaltungen, Gottesdiensten und Konzerten wird in diesem Jahr das Andenken an den berühmten Theologen und Dichter gefeiert.

Von Pfarrer Thilo Haak, Ostergemeinde in Berlin-Wedding

 

 

 

Eine Zeichnung von Jesus und seinen Jüngern
Die 12 Apostel Jesu, Holzschnitt gezeichnet von Julius Schnorr von Carolsfeld, 1860. Foto: Wikimedia Commons/gemeinfrei

­Neue Serie:  ­Das Leben Jesu

In der Maiausgabe ­unserer Frohen Botschaft geht um Jünger, die durch Jesus zu Aposteln werden.

Von Hans-Jürgen Grundmann, Berlin

 

 

 

 

Eine weiße Postkarte mit rotem Rahmen zeigt Wegmarken
John Wesley starb hochbetagt am 2. März 1791. Die Postkarte zeigt die Reise Wesleys nach Herrnhut. Fotos: Albrecht Kalusche/Montage Nicole Wolf

Neue Serie: Der kleinste Bibelzeuge

In dieser Woche widmen wir uns einem fiktiven Brief von John Wesley (1703–1791), dem Begründer der methodistischen Bewegung 

Von Albrecht Kalusche, Laienprediger, Evangelisch-methodistische Friedenskirche in Zwickau

 

 

 

Gebet des Monats Mai 2026

Ein Schmetterling sitzt auf einer lilafarbenen Blüte
Foto: Aaron Burden/unsplash

 

 

 

 

 

Ein Gebet für Mai

Ich wünsche mir

Flöge ein
Falter in
meinem Herzen

und wirbelte
das Dunkle auf

sähe ich dich
die Rettung –
Amen

Michael Lehmler

 

Aktuelle Ausgabe April 2026

 

Eine Briefmarke, auf der eine Eieruhr zu sehen ist
Exponate aus dem Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden ergaben eine Briefmarkenreihe in der DDR.
Foto: Albrecht Kalusche

Neue Serie: Der kleinste Bibelzeuge

Albrecht Kalusche nimmt uns mit
in die Welt der Briefmarken mit religiösen Motiven.
Seien Sie gespannt, was er alles über sein Hobby zu erzählen weiß!
Diesmal geht es um Kanzeluhren.
Von Albrecht Kalusche, Zwickau

 

 

 

 

 

Neue Serie ­Das Leben Jesu

Der Teufel steht neben dem sitzenden Jesus und hält einen Stein in der Hand
„Die Versuchung Jesus in der Wildnis“.
Gemälde von Juan de Flandes, um 1500.
Foto: Wikimedia Commons/gemeinfrei

­In dieser Aprilausgabe ­unserer Frohen Botschaft ist über eine wichtige Prüfung im Leben Jesus zu berichten: die Versuchung durch den Teufel.
Von Hans-Jürgen Grundmann, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen in Galiläa. 

Vor einem leeren Grab im Felsen stehen drei Frauen und ein Mann in weißem Gewand
Die Frauen finden ihn nicht, das Grab ist leer. Foto: KI erstellt mit Firefly_Gemini 2.5 Nano Banana

Die Kraft der Auferstehung spüren
Gedanken am zu Ostern.
Von Thilo Haak, Berlin-Wedding

 

 

 

 

 

Frage eines Lesers:
Was feiern wir eigentlich am Gründonnerstag?
Von Karl-Heinrich Lütcke, Propst im Ruhestand, Berlin