Gott, wie wir täglich von der Liebe andrer leben, wollen wir an ihrer Seite stehen, wenn sie uns brauchen. Lass Gutes von uns ausgehen. Hilf uns, gegen Leid anzukämpfen, das unnötig ist. Hilf uns, Schmerzen zu ertragen, die das Leben mit sich bringt. In guten wie in schlechten Zeiten leben wir aus deiner Hand. Dir vertrauen wir uns an.
Wilfried Engemann. Aus: frei und unverzagt. Gebete der Hoffnung, Hamburg 2017
Die Weihnachtssterne leuchten Jörg macht eine Entdeckung als er mit dem Vater im Advent bei Einbruch der Dämmerung durch die Straßen der Stadt geht. Von Christina Telker aus Bernau
Überwältigt von der Zuwendung – 30 Jahre Mauerfall – Teil 4 Erst war alles dunkel. Dann Jubel. Von Sabine und Gert Müller, Leserin und Leser aus Drebach
Rezensionen: Sehnsucht himmelwärts und Predigten am Heiligen Abend Warum Sehnsucht eine Kraft ist und es sich zu lieben lohnt Von Sibylle Sterzik aus Berlin
Vorbild in der Bibel: die Hirten Was, wenn sie einfach sitzen geblieben wären? Sind sie nicht. Die Hirten waren die ersten Apostel des Heilands. Von Sibylle Sterzik aus Berlin
Den ganzen Menschen sehen Es ist eine Freude, die Schätze der Bibel mit Kindern und Jugendlichen zu entdecken. Von Beate Sträter, Pastorin und Schulreferentin in Bonn
Predigttext zum 1. Dezember 2019 1. Advent: Römer 13,8–12
Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.
Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.
Römer 13,8+12
Advent beginnt mit dem traditionellen Evangelium vom Einzug
Jesu in Jerusalem und dem Adventskranz mit der ersten Kerze. Die Worte aus dem
Römerbrief beschreiben das Wesentliche des Advents: Wir hoffen auf Liebe und
zunehmendes Licht. Gottes Nähe und Liebe vertreiben das Dunkel unserer Welt.
Paulus macht deutlich: in der Liebe wird das Wesen der Gebote Gottes für alle
erkennbar – eine Liebe, die alles umfängt.
Kevin, 7 Jahre alt, darf bei den Großeltern übernachten. Er
wird manchmal nachts von Alpträumen geplagt. In der Nacht hören die
Großeltern lautes Weinen. Sie gehen hin und nehmen den schluchzenden Jungen in
die Arme. „Ich habe so schlimm geträumt.“ Er hatte fürchterliche Angst. „Warum
bist Du denn nicht einfach zu uns ins Bett gekrochen?“ fragt die Großmutter.
„Es war so dunkel, ich hatte ganz, ganz schlimme Angst.“ Jetzt brennt nachts
das Flurlicht.
Licht kann trösten, die Großeltern sind noch in der einer
Zeit groß geworden, als es pädagogisch fest stand: Die Kinder müssen lernen bei
Dunkel zu schlafen. Das macht diese Jahreszeit dann auch besonders bedrohlich.
Die tröstende Botschaft der Adventszeit ist doch: Das Licht
kommt! Jedes Jahr nähern wir uns der Geburt des Jesuskindes im Stall von
Bethlehem mit Kerzen. Sie werden immer mehr, je näher wir an Weihnachten
heranrücken. Und dann: die überwältigende Lichterflut in den Häusern und
Kirchen am Weihnachtsabend.
Liebe und Licht: mit diesen Verheißungen lässt sich das
Dunkel ertragen. Auch das Dunkel der politischen Landschaft, der Menschen
gemachten Katastrophen, der Menschen auf der Flucht? Große Zweifel bleiben,
aber auch die Verheißungen:
Er kommt, ein Gerechter und ein Helfer.
Ein Pfarrer hat mich beeindruckt, seine Segensformel am Ende
des Gottesdienstes nach dem Abendmahl spricht er nicht als Bitte, sondern als
Ansage: Der Herr segnet dich und behütet dich, der Herr lässt sein Angesicht
leuchten über dir und ist dir gnädig, der Herr erhebt sein Angesicht auf dich
und schenkt dir Frieden.
Leuchten im Angesicht Gottes, Frieden im Angesicht Gottes,
geborgen in den Armen der Großeltern, wir erwarten Ihn, der kommt. Ein altes
Adventslied von Max von Schenkendorf (1783–1817) beschreibt das:
1. Die Tage sind so dunkel, die Nächte lang und kalt; doch übet Sterngefunkel noch über uns Gewalt.
3. Er war einmal erschienen in ferner sel’ger Zeit, da waren ihm zu dienen die Weisen gleich bereit.
6. Wir wollen nach dir blicken du Licht, das ewig brennt. Wir wollen uns beschicken zum seligen Advent!
Paul Geiß, Pfarrer im Ruhestand in Berlin
Winterlandschaft Foto: Pixabay
Zeichen der Zeit erkennen
Predigttext zum 8. Dezember 2019 2. Advent: Lukas 21,25–33
Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein … und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Lukas 21,25-27
Der Lukastext macht mir Angst. Genauso Angst wie der neulich
so oft gehörte Satz: „Ich trete aus der Kirche aus!“ Die Warum-Frage kam von
mir. Auf Kirchensteuer oder ähnliches eingestellt, kam eine ganz andere
Antwort: „Die sind auch nicht anders, als unser Staat. Dann brauche ich keinen
Gott und Kirche, die mich genauso wenig verstehen, wie Merkel & Co.“ Leider
muss ich meinem Gegenüber zumindest damit recht geben, dass mich die Ignoranz
und Buchstabenfrömmigkeit meiner Kirche auch öfter wundert.
Auf den Predigttext schauend, ist das ein ganz normaler
Vorgang. Ein Vorgang der zu erwarten ist. Das Ende.
Ich denke, nein, Gottes Pläne werden wir nicht aufhalten
können, aber ja wir können etwas dazu tun, dass dieses Ende nicht so krass
wird. Machen wir uns Gedanken darüber, wie man vom Ich zum Wir kommt und weg
von Sätzen wie: „Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht!“
Ja, Gott, Vater, ich möchte mich auf das Ende freuen. Ohne
Angst und Zweifel. Wie das Ende aussieht, mit oder ohne Jesu Christus,
bestimmen wir zu Lebzeiten selbst. Dafür bete ich, dass es ein gemeinsamer Weg
wird, mein Glaube, meine Kirche und ich. Aber dafür müssen wir alle sofort
etwas tun!
Titus Schlagowsky,
Seelsorger und Prädikant, Nochern in der Evangelischen Kirche Hessen und
Nassau
Ich steh an deiner Krippe hier. Foto: Gerd Altmann/Pixabay
Was tun?
Predigttext zum 15. Dezember 2019 3. Advent: Lukas 3, (1–2) 3–14 (15–17) 18
Und Johannes kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden, wie geschrieben steht im Buch der Worte des Propheten Jesaja (40,3–5): „Bereitet den Weg des Herrn und macht seine Steige eben! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden. Und alle Menschen werden den Heiland Gottes sehen.“ Und die Menge fragte ihn und sprach: Was sollen wir tun?
Lukas 3,3+4+6+8+10
Die Adventszeit war früher eine Zeit der Buße. Sie galt der
Vorbereitung auf das Kommen des Heilandes, des Heil bringenden Jesus Christus.
Davon wird in diesem Predigttext für den 3. Advent noch etwas deutlich. Wir
sind ja eher gemütliche Wohnzimmer gewohnt, in wärmendes Kerzenlicht getaucht
und herrlich duftendes Gebäck dazu.
Aber was könnte das heißen, sich vorzubereiten auf die
Ankunft Christi? Johannes der Täufer predigt es mit den Worten des Propheten
Jesaja: Alle Täler sollen erhöht werden, alle Berge und Hügel erniedrigt, was
krumm ist soll gerade werden. Alles wird anders, geradezu in sein Gegenteil
verkehrt. Tiefe Täler werden hoch, hohe Berge werden klein gemacht, Krummes
begradigt.
Die Gedanken sprühen nur so dazu: Herrscher, die sich für
gewichtig halten, sehen neben Jesus Christus klein aus, wenn sein Stern über
Bethlehem aufgeht. Die Macht der Liebe ist so viel größer als die Ohnmacht der
Willkür. Was klein ist wird groß. Unterdrückte und ihrer Freiheit beraubte
Menschen richtet Jesus auf und gibt ihnen ihre Würde zurück. Wo das geschieht
sehen alle Menschen den Heiland Gottes. Zu Weihnachten, aber nicht nur da.
Der Mensch gewordene Heilbringer Gottes gibt selbst die Antwort auf die Frage der Menge, der Zöllner und der Soldaten: Was sollen wir tun? Es ist das, was er selbst im Namen Gottes tat: Hungrige speisen, Fremde beherberge, Kranke pflegen, Gefangene besuchen, niemandem Gewalt tun und von der Liebe Gottes erzählen.
Sibylle Sterzik, Berlin
Plätzchenduft. Foto Ulrike Mai/Pixabay
Hoffnungen liegen in der Luft
Predigttext zum 22. Dezember 2019 4. Advent: 2. Korinther 1,18–22
Bei der Treue Gottes, unser Wort an euch ist nicht Ja und Nein zugleich. Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm. Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre. Gott ist’s aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt hat und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.
2. Korinther 1,18–22
Eigentlich wollte ich ja zu euch kommen, so schreibt Paulus
in einem Brief an die Christen in Korinth. Aber er kam nicht. Das löst Ärger,
Unverständnis und Enttäuschung über mangelnde Zuverlässigkeit aus. Der lange
geplante und versprochene Besuch bleibt aus.
Paulus’ Glaubwürdigkeit und die seiner Begleiter stehen auf
dem Prüfstand. Und im Hintergrund, ja vielleicht unbewusst, spielt der Gedanke
mit: Wenn die – Paulus und seine Begleiter – ein Versprechen schon nicht
einhalten, dann wird wohl an ihren Worten, auch nicht viel dran sein.
Eine Zusage muss doch eingehalten werden.
So sind wir erzogen. Eine Meinungsänderung oder Absage kommt
schlecht an.
Dabei merke ich, wie sehr die Worte der Kirche an dem
Verhalten und den Entscheidungen der Mitarbeiter gemessen werden. Wie viele
haben auch in unseren Tagen der Kirche den Rücken gekehrt, nur wegen dem
Verhalten von anderen Christen. Aber die Worte der Bibel sind nicht mit dem
Verhalten der einzelnen Christen zu vermischen, jedenfalls nicht so ohne
Weiteres. Deshalb beruft Paulus sich auf seinen Glauben. Gott sei mein Zeuge
(Vers 18) oder „Bei der Treue Gottes“.
Ja ist eben ja, und nein ist ebenfalls nein. Jedenfalls, was
die Zusagen Gottes betrifft.
Änderungen fallen uns schwer und eine Entscheidung
zurückzunehmen bringt oft Enttäuschung mit sich. Das ist auch Paulus klar: „Ich
rufe aber Gott zum Zeugen an bei meiner Seele, dass ich euch schonen wollte und
darum nicht wieder nach Korinth gekommen bin“ (Vers 23). Was dahinter steckt,
wissen wir nicht. Ist mir auch nicht wichtig. Eher eine Frage, die der Text
aufwirft: „Müssen wir nicht manchmal andere enttäuschen aus Rücksicht, aus
Liebe, aus Barmherzigkeit zu uns selbst und zu anderen?“
In wenigen Tagen feiern wir wieder das Weihnachtsfest, das
mit vielen Erwartungen und Hoffnungen verbunden ist. Wir bereiten uns auf
Besuche vor und freuen uns darauf. Doch zu keiner Zeit liegen so viele
Konflikte in der Luft, wie an den Weihnachtstagen. Alte Verletzungen werden
manchmal wieder wach. Sicher sind wir traurig, wenn die Kinder ihr Kommen
absagen, wenn wir plötzlich krank werden, eine Reise nicht unternehmen können
oder was es auch immer sei.
Kann es nicht sein, dass Gott uns damit gerade „schonen“
will vor etwas, was auf uns zugekommen wäre?
Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große
Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren“ (Lukas 2,10+11), so lautet
Gottes Wort an uns – auch wenn sich unsere Pläne und Vorhaben verändern.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Ragnar Manneck, Pfarrer im Ruhestand, Berlin
Gott erscheint in Christi Geburt – Licht in dunkler Nacht. Foto: Jill Wellington/Pixabay
In tiefster Nacht erschienen
Predigttext zum 29. Dezember 2019 Sonntag nach Weihnachten: Hiob 42,1–6
Da antwortete Hiob: „Herr, ich erkenne, dass du alles zu tun vermagst; nichts und niemand kann deinen Plan vereiteln.“ Hiob 42,1+2
„Schade eigentlich …“ war mein erster Gedanke, als ich den
Predigttext für den Sonntag nach Weihnachten las. Am Ende gibt Hiob auf. Er
unterwirft sich Gott und erkennt seine Allmacht an. Dabei hat er am eigenen
Leib erfahren müssen, dass Gott nicht alles tun konnte – oder wollte? Für Hiob
selbst geht die Geschichte zwar gut aus, aber seine Familie wird nicht wieder
lebendig, sondern durch eine neue ersetzt. Das kann er doch nicht einfach so
hinnehmen!
So gibt es vieles auf dieser Welt, was ich nicht als von
Gott gewollt betrachten möchte: Das Kind, das vom Auto überfahren wird oder den
immer hilfsbereiten Mann aus der Gemeinde, den die unheilbare Krankheit mitten
aus dem Leben reißt. Wie ungerecht! Dahinter kann kein Plan Gottes stecken, und
wenn es so wäre, dann möchte ich mit diesem Gott nichts zu tun haben.
Wieso bloß steht dieser Text direkt nach Weihnachten? Soll
er uns aus den allzu gemütlichen Weihnachtsträumen reißen? Uns darin erinnern,
dass sich auch dieses Jahr wieder sehr vieles nicht zum Guten gewendet hat? Wie
schön wäre es da, wenn Gott das alles schlagartig ändern würde, die Kriege
beenden, den Hunger stillen.
Doch wie beruhigend ist es, dass wir Gott nicht hilflos
ausgeliefert sind wie Marionetten, sondern eigene Pläne und eigene Fehler
machen dürfen. Dass Gott sich dafür entschieden hat, mit uns als Mensch durch die
Welt zu gehen, sich uns als hilfloses Kind in der Krippe auszuliefern.
Ich musste bei Hiobs Worten an einen Satz aus dem Lied „Weil
Gott in tiefster Nacht erschienen“ (Evangelisches Gesangbuch 56) denken: „Nimm
an des Christus Freundlichkeit, trag seinen Frieden in die Zeit.“ Gottes Plan
ist nicht, seine Allmacht zu beweisen, sondern uns darin zu unterstützen, die
Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Indem
wir uns vom Kind in der Krippe anstecken lassen und versuchen, „seine
Freundlichkeit“ anzunehmen. Indem wir die in den Arm nehmen, die sich wie Hiob
von Gott ungerecht behandelt fühlen, und ihnen sagen: Das, was dir geschieht,
das ist nicht Gottes Plan. Gott leidet mit dir.
Elisabeth Rosenfeld, Pfarrerin für Flüchtlingsarbeit im
Sprengel Görlitz und Seelsorgerin in der Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt.
Sanftes Brausen Der Pfingstgeist lässt Menschen zusammenstehen, so wie sie sind. Rückblick auf den Kirchentag 2017 und Ausblick auf Dortmund 2019 Von Superintendent Michael Raddatz, Kirchenkreis Berlin Tempelhof-Schöneberg
Erschöpft Petra hat sich verausgabt und über ihre Kräfte um andere gekümmert. Sie muss wohl oder übel auf ihren Arzt hören und eine längere Kur antreten musstest. Es wird schwer. Der Krankenbrief von Freundin Beate
Getröstet Gott ist der echte Tröster, der uns nahe ist: in unserer Einsamkeit und Abschiedstrauer, in unserer Heimatlosigkeit und Suche nach Geborgenheit, in unserem Versagen und unserem Zweifel. Pfingstpredigt von Bischof i.R. Klaus Wollenweber, Bonn
Kati ist wie eine Schwester Und trotzdem hatte und hat Kati für jeden ein offenes Ohr. Manchmal will ihr Telefon gar nicht still stehen, denn sie hat die Gabe, geduldig zuhören zu können. Aber Gott hat ihr noch eine weitere, ganz besondere Gabe geschenkt; ihre Gastfreundschaft. Echte Freundschaft, von Karl-Heinz Eberhardt Schäfer, Lehrer im Ruhestand und Autor, Leipzig
Menschen unseres Gottes sein Doch, das ist der gottgewollte Ansatz der Vergebung. Trost, jede Menge Trost! Verständnis für den Nächsten, die Gemeinde, den Pastor, wen auch immer. Verständnis und Trost für ihr Fehlverhalten. Dann können wir wieder eine Kirche, Gemeinde, Menschen unseres Gottes der Liebe und des Friedens sein. Es wird Zeit. Los, beginnen wir damit. Predigt zu Trinitatus von Titus Schlagowsky, Seelsorger und Prädikant, Nochern in der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau
Gott, jagten wir einst die Stunden des Glücks,
genießen wir nun der Jahre Frucht.
Leibhaftige Liebe zum ständigen Begleiter –
kaum fasst der Kopf dies tägliche Wunder.
Rückwärts schauend verklärt sich die Erinnerung,
doch nach vorn gerichtet spüren wir die Kürze unseres Schritts,
Gott in deines Menschen Zuneigung spüren wir die deine.
Georg Schwikart.
Aus: frei und unverzagt. Gebete der Hoffnung, Hamburg 2017
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