Predigten des Monats März 2026

 

Eine Frau hält ihre Hand an eine Scheibe mit Wassertropfen Monatsspruch März 2026

„Da weinte Jesus.“       
 Johannes 11,35 (E)  

Jesus weinte, „im Innersten erregt und erschüttert“, wie es in der Einheitsübersetzung heißt. Tiefe Trauer über den Tod seines Freundes Lazarus wühlte ihn auf – bevor er ihn als Zeichen für seine Gottessohnschaft auferweckte. Einen sen­siblen Jesus stellt uns Johannes in dieser Szene vor, einen, der am Schicksal der Menschen teilnimmt, der seine Trauer und Erschütterung nicht hinter frommen Worten versteckt.
Könnte das nicht eine Ermutigung für uns sein, uns so vertrauensvoll wie Maria und Martha an ihn zu wenden, ihm auch unser Leid zu klagen? Wie Jesus hier zum Segen für Lazarus und seine Familie wird, können auch wir zum Segen für unsere Umgebung werden. Den Tod können wir nicht rückgängig machen, aber wir können ihm seinen Schrecken nehmen, Trauer in Hoffnung verwandeln.

Solidarisch mit anderen sein

Zugehend auf Ostern, motiviert durch spirituelle Leidenschaft, solidarisch mit anderen dürfen wir hoffen, dass auch unser Weinen vorübergeht. Der Benediktiner Anselm Grün gibt zu bedenken: „Weil Gott so viel Geduld mit uns hat, führt er uns immer wieder liebevoll zurück auf den Weg zu ihm.“
Das Vertrauen in Gott, der mit uns geht, kann neue Kräfte in uns wecken. Wir dürfen hoffen, dass unsere Trauer und unser Weinen gewandelt werden. Über allem Dunklen steht Gottes leidenschaftliche Liebe zu uns Menschen. So brauchen wir uns unserer Tränen nicht zu schämen. Wir dürfen auch klagen und schimpfen wie die Psalmisten. Aber wir dürfen uns getragen wissen von Gottes ­gütiger Hand, von seinem wirksamen Segen.

Walter Plümpe ist freier Autor und Katholik in Berlin.

 

Ein Mann mit Bart und rotem übergeworfenen Mantel hält einen Stab

 

 

 

Die Kraft des Glaubens

Predigttext zum 1. März 2026
Sonntag Reminiszere: Römer 5,1–5 (6–11)

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.          
                     Römer 5,1–5 

Hoffnung lässt nicht zuschanden werden. Das ist bei weitem mehr als „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ und vor allem mehr als dass man seine Hoffnung irgendwann mal fahren lässt. Paulus sagt uns: Hoffnung habt ihr immer! Ihren Ausgang nimmt dieses Bekenntnis in der Gewissheit, durch den Glauben gerecht zu sein. Paulus hat erkannt, dass wir selbst nichts ausrichten können, um vor Gott gerecht dazustehen. Aber ebenso hat Paulus erkannt, dass Gott alles ausgerichtet hat, damit wir gerecht vor ihm dastehen können.
Unser Glaube ist die Antwort auf Gottes Gnadengeschenk. Und diese Antwort verändert unser Leben, weil wir auf Hoffnung leben dürfen. Die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Sie verändert unser Denken, Fühlen und Wissen in dieser Welt.

Manchmal wird uns der  Boden weggezogen

Wir dürfen wissen, dass unsere Bedrängnisse uns Geduld bringen. Das frühe Christentum und Paulus wissen noch sehr genau, was Bedrängnis ist. Angst zu haben um sein Leben, wenn man für eine bestimmte Sache einsteht. Wir heute kennen eher die inneren Bedrängnisse unseres Glaubens. Es passiert viel, was uns am Glauben zweifeln ­lässt. Zum Beispiel haben es viele erlebt, wie Krankheit und Tod eines geliebten Nächsten sich in unser Leben drängen. Alles scheint auf einmal unsicher: Wie kann es weitergehen? Mir wird der Boden unter den Füßen weggezogen!

Auch bedrängen uns hart die Sorgen um den Lauf unserer Welt. Die Kriege um uns herum enden nicht. Sie führen zu Strömen von Flüchtlingen. Verzweifelt sehen wir uns das an, fühlen uns oft ohnmächtig, helfen zu können. Wie soll es gelingen, in der Ukraine, im Sudan, in Israel/Palästina Frieden zu schaffen? Auch unsere Umwelt ist bedroht. Können die Schäden, die wir dieser Welt zugefügt haben, jemals wieder heil werden? Ich fühle mich klein, jämmerlich und machtlos gegenüber allem, was um mich herum passiert.

Die Kraft Gottes hält uns

Paulus sagt, ein Leben im Glauben kann das aushalten. Mehr noch, es sind gerade die Bedrängnisse, die uns Geduld lehren. Keine Frage, das ist schwer. Doch die Kraft des Glaubens vermag mehr, als wir tragen zu können meinen. Denn es sind nicht wir, die uns hindurchtragen. Es ist die Kraft Gottes, die uns hält und aushalten lässt, was wir selbst nicht ertragen können. Wir spüren: Wo wir uns auf Gott verlassen, da sind wir nicht verlassen. Viele Menschen haben das erfahren dürfen. Gott führt uns nicht um unsere Sorgen und Ängste herum. Aber er führt uns hindurch.

Wo wir das spüren, bekommen wir Hoffnung. Eine Hoffnung aus der Gewissheit heraus, dass es einen gibt, der größer ist als wir und der unser aller Leben hält. Gott liebt uns, darum wird unsere Hoffnung nicht zuschanden. Sie ist das große Geschenk, das wir von Gott bekommen. Sie prägt das Leben und kann zu jeder Zeit Leben neu möglich machen.


Thilo Haak, Pfarrer in der Ostergemeinde in Berlin-Wedding

 

Ein Mann hält die Hand eines anderen Menschen, beide Hände sind von Licht umstrahlt
In der Nachfolge gehalten. Zeichnung von Michel Erdmann

Unterwegs ohne festen Ort

Predigttext zum 8. März 2026,
Sonntag Okuli: Lukas 9,57–62

Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Er aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind. Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
L
ukas 9,57–62

Lukas 9,57–62 ist ein unbequemer Text. Drei Menschen wollen Jesus nachfolgen, und Jesus macht ihnen nichts leicht. Keine Sicherheiten, kein Aufschieben, kein Zurückschauen. „Die Füchse haben Gruben“, sagt er, „aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegt.“ Nachfolge klingt hier nicht nach frommem Ideal, sondern nach Verlust, Bruch und Risiko.
Während ich diese Predigtgedanken schreibe, schläft mein Kind im Wohnzimmer. Die Nacht war unruhig. Und doch bin ich dankbar: für ein Dach über dem Kopf, für Wärme, für Sicherheit.

Iranische Familie in Angst

Nicht allen ist das geschenkt. Heute war eine iranische Familie in meiner Beratung. Auf der Flucht vor Islamisten, ­Christen aus dem Iran, nun in Deutschland. Ihre größte Sorge: Dürfen wir ­bleiben? Ihr Sohn ist teils gelähmt an den Beinen, stark in den Armen, mutig im Herzen. Ich sehe ihn spielen, bauen, kämpfen mit Rittern und ­Drachen. Für einen Moment hellt sich das Gemüt der Eltern auf. Doch die Angst bleibt. Ein gutes Wort allein hilft hier nicht.

Nach vorn schauen

Und doch gibt es eine tiefe Verbindung zwischen dieser Familie und Jesus. Auch Jesus ist unterwegs, ohne festen Ort. Selbst Tiere haben Höhlen und Nester – Menschen nicht immer. Auf dem Weg nach Jerusalem fordert Jesus alles von seinen drei möglichen Jüngern: Alte Sicherheiten loslassen, selbst engste (familiäre) Bindungen zurückstellen. Es klingt hart, ja verletzend.
Doch Jesus macht deutlich: Leben ist nur dort, wo Gottes Herrschaft Raum gewinnt. Alles andere gehört dem Tod. Wer die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, verliert den Blick nach vorn – ins Licht.

Stärkste Gaben

Ist das nur ein Ideal? Bei der iranischen Familie spüre ich kein Ideal, sondern Sehnsucht. Als sie hören, dass ich Christ bin, leuchten ihre Augen. Freude bricht durch. Am Ende frage ich: Darf ich beten? Darf ich segnen? Wir stehen auf, Hände werden aufgelegt, Worte übersetzt. Tränen fließen. Gebet und Segen werden zu den stärksten Gaben.

Okuli – „Meine Augen sehen nach dem Herrn“. Nachfolge heißt nicht, alles zu können. Aber sich (immer wieder neu) auszurichten. Unterwegs zu bleiben. Wenn das Herz brennt, spüren wir neu: Wir gehen im Licht Jesu. Die Dunkelheit darf warten.

Michel Erdmann, Prediger und Lektor, Berlin

 

Ein Baby liegt geborgen auf dem Schoß der Mutter und saugt an ihrer Brust
Das Baby ist zutiefst geborgen, trinkt und bekommt Kraft.
Foto: wren-meinberg-aE2QqMECnbQ-unsplash

Tröstliche Wegzehrung

Predigttext zum 15. März 2026
Sonntag Lätare: Jesaja 66,10–14

Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. 
    Jesaja 66,10.11.12b.13
 

Jesaja ist der bedeutendste Tröster des Alten Testaments, ununterbrochen seit circa 520 vor Christus. Sein Ansprechpartner war das Volk Israel. Jesajas Trostworte gaben Zuspruch und Zuversicht. Nach der Rückkehr aus der babylonischen Ge­fangenschaft freute man sich auf den Neubeginn im gelobten Land, denn dort sollten bekanntlich „Milch und Honig“ fließen. Der Tempel konnte wieder aufgebaut werden. Man richtete sich unter persischer Oberhoheit irgendwie ein, doch es war nicht der eigene Staat. Die erwartete Heilszeit war zudem durch die katastrophale wirtschaftliche Lage in die Ferne gerückt. Träume zerplatzten. Frustration und Wut, Trauer und Verzweiflung stellten sich ein.

Auf das blicken, worüber wir uns freuen

Wohin solche Unzufriedenheit und Enttäuschung führen, das können auch wir in der ­derzeitigen weltpolitischen Situation gut nach­vollziehen. Sie ist gefüllt von Krieg, Hass und überbordenden Machtgelüsten und imperialen ­Zielen. Zu vieles, was im Augenblick geschieht, ängstigt uns. Trotzdem gilt es gerade in schwierigen Zeiten, in denen uns der Mut verlassen will, darauf zu schauen, worüber wir uns freuen ­können. Und das ist nicht wenig.

Der „dritte Jesaja“ oder Tritojesaja genannt, der die Kapitel 55 bis 66 schrieb, versuchte seine Mitbürger aufzumuntern, zu trösten. Er wusste es: Gott ist nicht nur der Mächtige, Schöpfer und Richter. Er hat auch eine mütterliche Seite: liebevoll, schützend, erbarmend. Jesaja hat das Bild von der Mutterliebe zu ihrem Baby vor Augen. Es wird auf den Arm genommen, denn dahin könnte es selbst nicht kommen. Das Baby wird an die Brust gelegt und fängt an zu saugen. Es ist zutiefst geborgen, trinkt und bekommt Kraft. Zunächst wird die Stadt Jerusalem mit dieser ­Mutter verglichen, und dann Gott selber: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“

Wer Gott einlässt, hat Hoffnung

In der schweren Zeit, die das Volk erleben ­musste, stimmt der Prophet in die Klagen der Menschen um ihn herum nicht mit ein, er zeichnet kein düsteres Bild der Zukunft. Er tröstet, richtet auf, macht Mut und fordert seine Zuhörer sogar auf, sich zu freuen. „Freuet euch mit ­Jerusalem …“ Jesaja geht es in seinen Trost­worten um die Gegenwart Gottes, um Frieden und Freude und Versorgung. Wer Gott in sein Leben einlässt, der ist nicht untröstlich, der hat ­Hoffnung. Damals wie heute.

Mitten in der Passionszeit, in der das Leiden Jesu und der Welt bedacht wird, heißt der heutige Sonntag Lätare – „Freuet euch“. Man nennt ihn auch das „kleine Osterfest“. Es ermöglicht einen Blick in ein neues Leben, das hinter dem Leiden und dem Sterben liegt. Eine tröstliche Wegzehrung bis zum Osterfest und darüber hinaus.

Klaus Büstrin ist Prädikant und freier Autor in Potsdam.

Ein Glasfenster zeigt eine Frau mit einem Ölgefäß und einen Mann, der seine Hand an ihren Kopf hält
Die Sünderin salbt Jesus. Glasfenster in der Christuskirche Korntal Foto: CC BY-SA 3_0, wikimedia commons.

Diese Frau wagt Außergewöhnliches

Predigttext zum 29. März 2026
Palmsonntag: Markus 14, (1–2) 3–9

Und als er in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit unverfälschtem, kost­barem Nardenöl, und sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt. Jesus aber sprach: Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis.   
      Markus 14,3+6+8t

 Palmsonntag – ein biblischer Sonntag der Gegensätze: Jesus wird wie ein König bei seinem Einzug in Jerusalem gefeiert; ein König auf einem Esel!? „Hosianna“ rufen die einen; „kreuzige“ rufen kurz danach die anderen. Wir hören die Erzählung von der Glaubensgeschichte einer namenlosen Frau, die Jesus kurz vor seinem Tod mit kostbarem Salböl salbt. Anders als die Jünger Jesu wagt diese Frau etwas Außergewöhnliches – wider alle Konvention und Tradition. Sie beweist Mut.

Eine Frau stärt die Männergesellschaft

Die Frau schweigt die ganze Zeit ihres Auftritts. Ungefragt und ungehörig schreckt die Frau die Runde der Männer hoch. Mit einem unglaub­lichen Aufwand stört sie die Männergesellschaft: Sie gießt kostbares, teures Salböl auf Jesu Haupt. Die Jünger Jesu sind entrüstet. Bei ihnen taucht sofort die bis heute aktuelle Streitfrage auf, was den Luxus und seine sinnvolle Verwendung betrifft. Heute fragen Menschen: Warum verwenden Kirchengemeinden zum Beispiel so viel Geld für die Pflege von Orgeln, für die Erhaltung alter Gebäude oder für festliche Veranstaltungen? Wäre dieses Geld nicht sinnvoller für soziale Not und Armut in Krisengebieten, für Hungernde und Flüchtlinge in der Welt, gesammelt?

Zur rechten Zeit das richtige getan

Wir wissen nicht, warum die namenlose Frau so gehandelt hat. Sie ist verschwenderisch in ihrer Hinwendung und Zuneigung zu Jesus. Sie setzt eigene Prioritäten. Ihr Tun hat nichts mit Berechnung und ökonomischem Denken und Nutzen zu tun. Zuneigung lässt sich nicht bilanzieren! Die Frau setzt ein klares Zeichen: Dieser Jesus ist der Gesalbte! Dabei bleibt völlig offen, ob sie von dem bevorstehenden Tod Jesu weiß oder ihn ahnt. Sie schweigt und handelt.

Dann ergreift Jesus das Wort. Er spricht aus, was diese Frau zeichenhaft getan hat. Anders als die Jünger hat sie „getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis“. Jesus schaut voraus auf seinen Karfreitag. Die Jünger verstehen seine Botschaft nicht. Sie wollen nicht hören, dass diese Frau ein „gutes Werk“ getan hat – zur rechten Zeit das Richtige!

Das Antlitz Christi im Nächsten entdecken

Denkbar ist, dass wir heute mit unserem Namen durch unser Tun der namenlosen Frau einen Namen geben. Sie macht Mut, in unserer Begegnung mit anderen Menschen nicht nur unserem Verstand zu folgen, sondern auch spontane, ­ungewöhnliche Handlungen zu wagen. Die Frau ist Vorbild darin, dass eine wenig ökonomische Tat gerade sinnvolles Leben symbolisiert. So bekommen wir Mut, im Angesicht des namenlosen, schweigenden Nächsten das sterbende und auferstehende Antlitz Jesu Christi zu entdecken.

Klaus Wollenweber, früherer Bischof der Evange­lischen Kirche der Schlesischen Oberlausitz, Bonn