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Ausgabe Juni

Editorial

der Siebenschläfertag am 27. Juni verdankt seinen Namen einer alten Legende. Danach hatten sieben junge Christen in der Zeit der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Decius (249–251) in einer Berghöhle nahe Ephesos Zuflucht gesucht. Sie wurden entdeckt und lebendig eingemauert. Der Legende nach starben sie nicht, sondern schliefen 195 Jahre lang. Am 27. Juni 446 wurden sie zufällig entdeckt, wachten auf, bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten und starben wenig später.

Noch heute erzählt der Busfahrer des Touristenbusses diese Geschichte beim Vorbeifahren an der Höhle nahe Ephesus. Ob man die Legende nun glaubt oder nicht, sie gibt eine wahre Botschaft weiter: Wer die Auferstehung Christi glaubt und bezeugt, der bleibt und lebt in Ewigkeit. Paulus und Philemon predigten sie, letzeren stellt Karl-Heinz Eberhardt Schäfer in der Reihe „Vorbild in der Bibel“ vor. Wie die Gnade Gottes dazu führte, dass ein Seefahrer sein Leben völlig umkrempelte und Christ wurde, davon schreibt Hans-Jürgen Grundmann. In ­seinen Liedern ist er unsterblich geworden. Was für ein starkes Fundament der Glaube dem Leben gibt, davon schreibt Joachim Koppehl in seiner Predigt.

Herzlich grüßt Sie

Ihre

Sibylle Sterzik

 

 

Sibylle Sterzik