Startseite

Ausgabe Januar

Editorial

Karwoche und Ostern sind ein Bild für das Leben.
Ab und Auf. Es führt durch Täler und über Gipfel.
Ins Dunkle hinein, wo alles verloren scheint, alle Lebendigkeit weicht. Wenn ein Mensch krank ist oder stirbt, der so wichtig ist. Wenn ich mich von Gott verlassen fühle. Und dann kommt das Licht. Erst als Funke, dann als heller Strahl und schließlich als Gottes Einladung in ein neues ewiges Leben. Noch geht es durch die Karwoche, aber bald schenkt Gott neue Hoffnung, Auferstehung am Ostermorgen. Wie das zum Lob Gottes führt über seine Wohltaten, darüber schreibt der Jurist Ulrich Seelemann in „Christen sprechen über ihren Glauben“.
Davon erzählt Siegfried Dehmels Geschichte von dem Mann auf der Rolltreppe ,ein modernes Gleichnis des Glaubens. Davon berichtet auch die Lebensgeschichte des Liederdichters Gerhard Tersteegen, dessen Lieder auch 250 Jahre nach seinem Tod noch gesungen werden. Hans-Jürgen Grundmann hat sie aufgeschrieben. Dass Gottes Nähe dem Glaubenden zugesagt ist, darauf verweist Ursula Hecht in ihren Gedanken zum Monatsspruch. Auch im Krankenbrief und in den Predigten klingt etwas an von der Osterbotschaft: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“

Herzlich grüßt Sie

Ihre

Sibylle Sterzik

Sibylle Sterzik