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Frohe Botschaft
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Der Blick ins Heft Mai 2012
Aus der Tradition heraus die Zukunft gestalten Menschen, die zum ersten Mal das Stiftsgelände in Berlin-Spandau betreten, sind überrascht von der Größe und der Schönheit. Beeindruckend ist die Zentralperspektive auf die Stiftskirche inmitten der Platanenallee. Es ist Diakonie zum Anfassen, die durch eine Vielzahl von Menschen in Rollstühlen, von älteren Menschen, aber auch von Schülerinnen und Schülern vermittelt wird. Das Gelände zeigt so die sichtbare und erfahrbare Gestalt dessen, wofür das Evangelische Johannesstift steht und welche Werte es leiten: nämlich Menschen zu begleiten, getrieben vom Auftrag christlicher Nächstenliebe. Weiterlesen? Bitte hier klicken
Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird. 1.Timotheus 4,4 Ist dieser Spruch für den Monat Mai aus dem 1. Brief des Paulus an Timotheus nicht ermutigend? Eine kürzere Zusammenfassung der Schöpfungsgeschichte im Alten Testament, des Lebens Jesu, ja der Aussagen der ganzen Bibel ist überhaupt nicht denkbar! Es gibt somit Anlass genug, sich bei Gott immer wieder mit Gebeten und mit Liedern, jawohl, auch und besonders mit Liedern zu bedanken! Weiterlesen? Bitte hier klicken
Predigttext zum Sonntag Kantate: Apostelgeschichte 16,23-34 Am Sonntag Kantate wird in diesem Jahr eine der spannendsten Geschichten aus der frühen Christenheit erzählt. Paulus und sein Mitarbeiter Silas waren erstmals in der griechischen Hafenstadt Philippi angekommen, um dort von ihrem Glauben zu erzählen - mit Erfolg: Eine Purpurhändlerin ließ sich taufen, und das war natürlich auch für andere ein Signal. Weiterlesen? Bitte hier klicken
Warum bin ich Christ? Auf diese Frage kann man nicht so einfach antworten. Es ist wie mit der Liebe, da kann man hier wenig erklären und begründen. Die wahre Liebe gründet nicht in der Antwort auf die Frage „Warum?“ Ich liebe und glaube nicht, weil ich gute Gründe dafür habe, sondern weil ich das Objekt meines Glaubens, meiner Liebe vor Augen habe. Meine Liebe treibt mich ins Krankenhaus, wo meine Frau oder meine Freunde sind. Der Glaube öffnet mir die Augen und Ohren für das Leben mit Gott und in der christlichen Gemeinde. Der Glaube zeigt mir den Weg, wo ich dienen kann in der Nachfolge Jesu. Meinen Dienst als Bischof verstehe ich also nicht als eine Machtposition, obwohl es hier um viele verantwortungsvolle Entscheidungen geht, sondern als einen neuen Weg, dem Herrn zu dienen. Dabei hilft mir ganz besonders gemeinsames Gebet. Bei jeder Sitzung, Versammlung ist es sehr hilfreich, damit wir nicht vergessen, in wessen Namen wir versammelt sind. Aber auch ganz persönlich um Kraft für die alltäglichen Aufgaben und eigene Herausforderungen ist das gemeinsame Gebet eine wunderbare Stärkung. Dabei spürt man die lebendige Gemeinschaft der Christen, man spürt, auch wenn es dir ganz schlecht geht und du am Ende bist, dass jemand unsichtbar immer nahe ist. Dietrich Brauer, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland, Moskau, 29 Jahre, verheiratet, ein Kind |
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